TECEflex Kunden entscheiden sich aus wirtschaftlichen Gründen für das System.
Grundlage für diese Entscheidung ist immer die herausragende Systemzuverlässigkeit. Dabei geht es nicht um die kleinen Undichtigkeiten, die bei vielen Systemen zum Glück schon bei der Druckprobe auffallen, sondern um Leckagen und Rohrbrüche, wie sie jährlich hundertfach nach Wochen, Monaten oder Jahren nach der Bauübergabe auftreten. Zum Glück kein tägliches Problem, aber wenn ein solcher Schaden einmal vorkommt, geht es immer um sehr hohe Kosten, großen Zeitaufwand, enormen Imageschaden und ganz besonders um die Frage: Wer kommt dafür auf?
Das Verbundrohr – damals eine Sensation
Extra dick für extra Sicherheit
Schon Mitte der 80er war der Vorläufer von TECEflex erhältlich: als von Aluminium ummanteltes, sauerstoffdichtes Fußbodenheizungsrohr. Zertifizierungen konnte man damals jedoch nur für Vollkunststoffrohre bekommen. Daher wurde als Innenrohr ein Kunststoffrohr entwickelt, das bereits alle Druck- und Temperaturanforderungen erfüllt. Für die Dimension 16 ist das z. B. ein 16 x 2,1 mm Innenrohr. So dick sind heute nicht einmal die Standard Alu-Verbundrohre insgesamt! Auf dieses Innenrohr, das bereits vollkommen druckbeständig ist, wurden dann – on top – weitere Schichten aus Aluminium und Polyethylen aufgebracht.
Selbst wenn sich auf der Baustelle die Außenhaut bis durch das Aluminium abreiben würde oder Kratzer bis durch das Aluminium gehen: Es bleibt immer noch das druckbeständige Innenrohr, das bereits alle Anforderungen an Verbundrohre erfüllt!
Wandstärken im Vergleich
TECEflex Mehrschichtverbundrohr PE-Xc/Al/PE-RT: das Beste aus zwei Welten
Das TECEflex Mehrschichtverbundrohr ist die ideale Kombination aus Kunststoff und Metall. Schon der elektronenstrahlvernetzte Inliner ist extrem druck- und temperaturbeständig. Dazu sorgt der Aluminiummantel zusätzlich für eine 100%ige Sauerstoffdichtigkeit und eine ausgezeichnete Formstabilität. Und mit dem weißen Außenmantel ist es auch für den Einsatz im sichtbaren Bereich perfekt ausgerüstet.
Ein kleiner Kratzer macht den Unterschied
Um einen Baustellenkratzer zu simulieren, wurde in einem Laborversuch ein handelsübliches Aluminium-Verbundrohr 16 x 2,0 mm und ein TECEflex Rohr DIM 16 (17 x 2,75) jeweils 0,5 mm tief in Längsrichtung eingekerbt. Anschließend wurden für einen Zeitstand-Test die Anforderungen der ISO 10508 - Anwendungsklasse 2: Warmwasserversorgung 70 °C zugrunde gelegt. Diese fordert eine Störfallbelastbarkeit von 95 °C über 100 Stunden bei 10 bar (Trinkwasser).
Ergebnis: Das handelsübliche Aluminium-Verbundrohr platzte bereits nach 4:09 Stunden, das TECEflex Rohr hielt problemlos stand. Nach über 1.200 Stunden wurde der Versuch ohne Bruch beendet, denn auf der Basis der Normkurven würde ein Bruch erst in weit über hundert Jahren zu erwarten sein.
Minimaler Biegeradius – maximale Stabilität
Um den minimalen Biegeradius voll auszureizen, wird auch für ein TECEflex Rohr ein Biegewerkzeug benötigt. Doch normalerweise wird das TECEflex Rohr über den Daumen gebogen. Für die tägliche Arbeit reicht der Daumen als Werkzeug vollkommen aus, da das TECEflex Verbundrohr deutlich weniger knickanfällig ist. Probieren Sie es einmal selbst!
Geprüft und zertifiziert
Um ein Rohrsystem für den Trinkwasser-, Heizungs- oder sogar den Gasbereich zulassen zu können, müssen die unterschiedlichen Anforderungen der Regelwerksetzer erfüllt werden (in Deutschland u. a. DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches). Diese Prüfungen werden sowohl intern im hauseigenen TECE-Labor, als auch extern in verschiedenen renommierten Instituten durchgeführt.
Unser Ziel: eine gleichbleibend hohe Produkt- und Verbindungsqualität
