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Einbringung Steinwollgranulat
Clever kombiniert

Vorwandinstallation mit Schallschutz, Brandschutz und Wärmedämmung

Bei jeder TGA-Installation ist eine geschossübergreifende Brandabschottung von Installationssystemen eine zeitintensive Pflicht, die von hoch qualifiziertem Personal ausgeführt werden muss. Mit der Einblasdämmung für Vorwandinstallationen können Sie Zeit und Manpower bei der Umsetzung sparen.

 
Wie funktioniert die Einblasdämmung?

Bei der maschinellen Einblasdammtechnik (EBD-Technik) fordert ein starkes Gebläse Flocken von Steinwolle

in Hohlräume. Seit ca. 50 Jahren wird diese Technik bereits zur Dämmung von Gebäuden verwendet, z.B. kann damit beim Ausbau von Dachgeschossen das Zuschneiden der Steinwolle entfallen. Wichtig beim Einsatz dieser Technik ist es, das zu verfüllende Volumen genau zu kennen. Mit Hilfe der gewünschten Dichte der Dämmung lässt sich so dann auch die die erforderliche Füllmenge genau berechnen.

Vorwandinstallation mit TECEprofil und TECEsystem

Genau so können Sie beispielsweise auch raumhohe TECEprofil und TECEsystem Installationswände fachgerecht als Installationsschächte ausführen. Brandschutzklassifizierte Deckenschottsysteme werden nicht mehr zusätzlich benötigt, denn die geschossweise Verhinderung der Übertragung von Feuer und Rauch gemäß §14 MBO 2016 ist auch bei Versagen von Gipskartonplatten durch die Standfestigkeit der EBD-Technik gegeben. Die brandschutztechnische Verantwortung übernimmt an dieser Stelle die EBD-Fachfirma.

Geprüfter Brand- und Schallschutz

Die fertige Dämmung mit Steinwolle ist nicht nur kompakt, sie erfüllt auch die Brandschutzanforderungen ausgezeichnet. Durch die Wahl des Materials wird im Gegensatz zur heute weitverbreiteten Dämmung mit Polystyrol keine zusätzliche Brandlast in das Gebäude gebracht. Auch die Anforderungen an den erhöhten Schallschutz nach DIN 4109 bzw. den privatrechtlichen Schallschutz der SSTI-III nach VDI 4100 überzeugen. Der erhöhte Schallschutz von Vorwandinstallationen vor leichten Trockenbauwänden wurde in einer Prüfung durch das Fraunhofer Institut Stuttgart bestätigt. Hierbei wurden unter anderem die Geräusche von der Sanitärinstallation zu angrenzenden Räumen nach DIN 4109 und VDI 4100 geprüft.

Wärmedämmung für noch besseres Trinkwasser

Durch die EBD-Technik in Vorwandinstallationen ist es außerdem möglich, Kalt- und Warmbereiche thermisch zu trennen. Dies wirkt sich positiv auf die Trinkwasserhygiene aus. Für die Anwendung dieses Verfahrens vermittelt TECE auf Wunsch verschiedene EBD-Fachfirmen. Sprechen Sie uns gerne an.

Unser Tipp:

Bei Projekten mit vorgefertigten Sanitärwänden bietet diese Technik dem SHK-Unternehmer die Möglichkeit, ein für ihn weniger attraktives Teilgewerk zu delegieren und gleichzeitig eine Sanitärinstallation mit erhöhtem Qualitätsstandard zu erstellen

EBD-Fachfirma - Ermittlung Dämmmaterial
Anhand des Innenvolumens der Sanitärwand ermittelt die EBD-Fachfirma die erforderliche Menge Dämmmaterial, welches maschinell über Lanzen in die Sanitärwand mittels Luftbeförderung eingeblasen wird.
Einbringung Steinwollgranulat
Über mehrere Öffnungen in der Beplankung wird das Steinwollgranulat hohlraumfrei eingebracht. Damit stellt sich am Schluss die gewünschte Dichte und Festigkeit für eine nachhaltig sichere Füllung ein.
Sanitärwand halb gefüllt
Blick via Smartphone in die halb gefüllte Sanitärwand über eine der Öffnungen.