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TGA Fachplaner - Aufmacher
05.02.2018 - Aktuelles

Sickerwasseröffnungen besser vermeiden

Was passiert, wenn im Bad Wasser unter den Fliesenboden dringt? Und wie lässt sich dieses Wasser wieder abführen? Das Österreichische Forschungsinstitut OFI hat diese Fragen in einer wissenschaftlichen Arbeit untersucht und beantwortet. So viel vorweg: Sickerwasseröffnungen in der Duschrinne oder im Punktablauf sind kein Lösungsansatz – eher im Gegenteil.

Versuche mit Glasfliesen zeigen, wie sich Wasser verhält, das in das Fliesenbett oberhalb einer Dünnbettabdichtung auf Gefällestrich eindringt. Beim punktuellen Eindringen (Simulation der Beschädigung von Fliese oder Fuge) von Wasser sind fast ausschließlich Kapillarkräfte wirksam.

Eine „Wasserströmung“ findet nicht statt, auch nicht bei Gefälle bis hin zur Senkrechtstellung des Prüfkörpers. Eine passive Trocknung erfolgt aufgrund der dominierenden Diffusionseffekte nur sehr langsam. Gleiches gilt beim Aufstau über Sickerwasserfugen bzw. -öffnungen. Sie erfüllen gemäß den zitierten Versuchsergebnissen die ihnen zugedachte Entwässerungsfunktion nicht und können sogar zu einer dauerhaften und hygienisch problematischen Durchfeuchtung des Fliesenbetts führen.

Laden Sie sich hier den gesamten Bericht herunter. 

TGA Fachplaner - Sickerwasser
In Versuchsreihen mit Glasfliesen konnte das Österreichische Forschungsinstitut in Wien nachweisen, dass unter Fliesen eingedrungenes Wasser weder in Richtung eines Gefälles abfließt, noch sich über eine zweite Entwässerungsebene entsorgen lässt.
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