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TECE
Newsblog
09.08.2018 - Stories

Die zukünftige Rolle des Markendesigns in der Hotellerie

TECE´s 4. Europäische Design- und Networking Event

Verlieren Markendesign-Standards in der Hotellerie ihre Relevanz? Diese Frage war zentraler Inhalt des vierten TECE Design & Networking Event, um die Entwicklungen zu verstehen und den Austausch unter Fachleuten aus dem Hospitality-Bereich zu fördern.

Global Player in der Welt des Gastgewerbes erhöhen die Anzahl ihrer Marken und individualisieren das Design innerhalb der Marken.

"Um unserem Anspruch "close to you"  nachzukommen, müssen wir die Trends, Herausforderungen und Chancen verstehen, mit denen sich unsere Partner und Kunden auseinandersetzen müssen. Nur so können wir maßgeschneiderte Dienstleistungen und Lösungen sicherstellen", erklärt Sebastian Noack, Head of International Project Business von TECE.

In diesem Jahr wählte TECE den kreativen Rahmen der Mailänder Designwoche, um über die Standards des Markendesigns zu diskutieren. Vorherige Veranstaltungen fanden in München, Singapur und Amsterdam statt.

 

 

Das Tourism Investment Hospitality and Design Forum

Das Tourism Investment Hospitality and Design Forum hat sich zu einer neu etablierten internationalen Konferenz für Hospitality Professionals, Designer, Entwickler und Investoren entwickelt. Erst vor fünf Jahren wurde es von PKF hotelexperts und dem Online-Hotelfachmagazin About Hotel initiiert.

Auf Einladung von PKF hotelexperts und TECE diskutierten rund 30 Referenten und Panelisten in Mailand und präsentierten rund 650 Fachleuten, davon mindestens 120 aus dem Ausland, die neuesten Trends und Entwicklungen. "Mit unserem Fokus auf Investitionen und Design ist Mailand der perfekte Ort, um auf die Märkte Südeuropas und des Mittelmeerraums zu verweisen", freut sich Giorgio Bianchi, Director / Head of Italy, PKF hotelexperts.

 

Das Panel

Moderiert von Sleeper's Editor-at-Large, Guy Dittrich, konnte das Auditorium einer intensiven Diskussion über die verschiedenen Sichtweisen und Erfahrungen der Panelteilnehmer folgen. Die weltweit größten Marken wurden von Emma King, Designchefin im Londoner Büro der InterContinental Hotels Group, Stefanie Rummel, Director Design & Project Management bei Marriott Global Design Europe sowie Philippe Gacon, Senior Director Interior Design Midscale & Economy Brands Europe von Accor Hotels in Paris, präsentiert. Ihre Diskussionspartner waren Isabelle Pintado, Senior Vice President und Managing Director Wilson Associates aus Dubai sowie Clint Nagata von der Blink Design Group aus Bangkok. Zur Vertretung der Investoren und Betreiber konnte Rudolf Grossmayer, Vorstandsmitglied der UBM Development AG aus Wien gewonnen werden.

 

Wie man in einer Zeit geprägt von Individualität mit Markendesign-Standards umgeht.

Der Markenstandard wird nach wie vor als relevantes Instrument von Betreibern und Markeninhabern gesehen, um den Wiedererkennungswert der Marke im Markt zu sichern; dies ist ein zentrales Ergebnis einer angeregten Diskussion. Dennoch erfordert der zunehmende Wettbewerb im sich entwickelnden Markt Kreativität und Flexibilität. Immer mehr Projekte finden als Umbauten oder gemischte Nutzung statt, die die Akzeptanz der bestehenden Architektur oder des Gesamtentwicklungsplans erfordern. Dies kann zu Situationen führen, in denen Normen nicht anwendbar sind, z. B. wenn statische Bedingungen die geforderten Standardgrößen nicht zulassen. Gleichzeitig kommt eine wachsende Zahl von Soft Brands und Boutique-Labels auf den Markt. Diese Produkte bieten weniger eine visuelle Identität sondern vielmehr eine Art Erfahrungsgemeinschaft.

Was lässt sich als Fazit zu diesen Trends ziehen? Am Ende ist es je nach Projekt eine individuelle Entscheidung, ob eine Abweichung von Standards oder eine weiche Marke der Schlüssel zum Erfolg ist, um das Interesse aller Stakeholder zu wecken. Oder wie Clint Nagata sagte: "Das Verstehen der Regeln bzw. Standards ermöglicht es uns, Wege zu finden und diese wiederum zu brechen. Es ist schwer, etwas anderes oder einzigartiges zu schaffen, ohne zu wissen, was das Problem ist."

Von Seiten der Industrie benötigen Investoren und Architekten mehr Lösungen, um gleichzeitig Marke und Individualisierung anbieten zu können. Mit maßgeschneiderten Lösungen für Farben, Oberflächen und Formen kann TECE auf diese individuellen Trends reagieren und Designer bei ihrer Suche zu unterstützen, wenn sie "die Regeln der Designstandards brechen wollen“.

 

Ein kreativer Rahmen - Simone Michelis Ausstellung zur Rekonstruktion von Hotelzimmern

Der Rahmen für diese Podiumsdiskussion über Design, Kreativität und Freiheit der Künste fand in der kreativen Atmosphäre der 1934 gestalteten Fabrik im Mailänder Stadtteil Lambrate statt, in der eine temporäre Ausstellung von Simone Micheli präsentiert wurde. Simone Micheli, bekannt für seine Designarbeit in den Hotels Boscolo und Barceló sowie im Hotel Giorgio Armani, schuf mehrere Showrooms und Fallstudien für die Neugestaltung von Hotelzimmern.

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